Seminar zu Familiengeschichten
Mi. 04.03.2026, 18:00 – 20:15 Uhr
Mi. 11.03.2026, 18:00 – 20:15 Uhr
2 Termine | 6 Unterrichtseinheiten
VHS, Annenstraße 10, 01067 Dresden
Anmeldung über vhs-dresden.de
Gebührenfrei
Der zweiteilige Workshop wendet sich an alle, die nach der Rolle ihrer Familie im Nationalsozialismus fragen und vermittelt, wie man mit Hilfe von Archivrecherchen Antworten finden kann. Wieweit waren Familienmitglieder in den Nationalsozialismus verstrickt – als aktive Täter/Täterinnen, überzeugte Mitläufer/Mitläuferinnen oder passive Zuschauer. Waren sie Verfolgte und Opfer des Holocaust oder leisteten sie Widerstand? Archive können Antworten geben. Im Rahmen des Workshops wird gezeigt, welche Archive dabei in Frage kommen und wie man Anfragen stellen kann.
Außerdem:
- Was erfährt man aus Briefen oder Fotos und was ist eigentlich darauf zu sehen?
- Wie führt man Zeitzeugen-Interviews und wertet sie aus? Denn die Erinnerung und das Gedächtnis können trügerisch sein.
- Was ist das Ziel der eigenen Recherchen und was soll ihr Ergebnis sein?
- Wie behält man den Überblick?